Der Peugeot 2008 positioniert sich als kompaktes B-Segment-SUV, das primär durch sein ausdrucksstarkes Design und ein extravagantes Interieur überzeugt. Die Redaktion testete den Mild-Hybrid 136 e-DCS6 ab 34.500 Euro und den vollelektrischen E-2008 ab 41.000 Euro, wobei der Hybrid im Realbetrieb 6,0 Liter Super pro 100 Kilometer konsumiert und der E-2008 im Sommer 16,5 kWh/100km benötigt. Die Kern-Erkenntnis der Testreihen: Peugeot hat mit dem jüngsten Facelift die gravierenden Motorprobleme der Vergangenheit durch den neuen Mild-Hybrid-Antrieb mit robuster Steuerkette eliminiert, fordert jedoch gleichzeitig mit dem kompromissbehafteten i-Cockpit und dem engen Fond spürbare Zugeständnisse an die Ergonomie und den Nutzwert.
Design & Innenraum-Komfort
Das Exterieur des Peugeot 2008, basierend auf der skalierbaren CMP-Plattform, präsentiert sich mit einer Länge von 4.304 mm und einer Breite von 1.770 mm als urbaner Crossover, dessen markentypische Lichtsignatur mit drei vertikalen LED-Krallen und der mächtige Kühlergrill die Front dominieren. Im Innenraum polarisiert das i-Cockpit traditionell durch sein radikal reduziertes Lenkrad und die hochgesetzten, volldigitalen Instrumente, die optional eine 3D-Optik bieten. Detaillierte Ergonomie-Checks der Redaktion offenbaren jedoch ein konstruktives Dilemma: Fahrer mit einer Körpergröße zwischen 1,75 und 1,85 Meter müssen oft Kompromisse bei der Sitzhöhe und Lenkradjustierung eingehen, da der obere Lenkradkranz im Realbetrieb die digitale Geschwindigkeitsanzeige teilweise oder vollständig verdeckt. Eine ausgiebige Probefahrt zur Überprüfung der individuellen Sitzposition ist daher zwingend erforderlich.
Die Steuerung der multimedialen Infotainment-Infrastruktur erfolgt über ein zentrales, fahrerorientiert geneigtes 10-Zoll-Touchdisplay. Darunter befinden sich zwar haptisch ansprechende „Toggles“ im Klaviertasten-Design, diese dienen jedoch lediglich als Kurzwahlbefehle für die tiefen Hauptmenüs. Massive Kritik übt die Redaktion an der softwareseitigen Umsetzung der Klimabedienung, da der Verzicht auf separate mechanische Drehregler für Temperatur und Gebläse die Anwahl eines virtuellen Untermenüs auf dem Touchscreen erzwingt. Dieser Prozess dauert in den Messreihen der Redaktion im Mittel 3,8 Sekunden, in denen der Blick des Fahrers vom Verkehrsgeschehen abgewendet wird. Das System unterstützt kabelloses Apple CarPlay und Android Auto, die Rechenleistung des integrierten Prozessors verzeichnet jedoch beim schnellen Scrollen durch komplexe Navigationskarten weiterhin leichte Latenzen. Diese Alltagsfrikte beeinträchtigen den Bedienkomfort.
Das Raumgefühl in der ersten Sitzreihe ist dank der großzügigen Innenbreite tadellos. Im Fond fordert das dynamische, abfallende Karosseriedesign jedoch spürbare Zugeständnisse von den Passagieren. Der Einstieg durch die im Fußbereich schmal geschnittenen Fondtüren verlangt eine gewisse Gelenkigkeit. Die normierte Innenraummessung der Redaktion ergibt eine Knie-Restfreiheit von lediglich 635 mm, sobald der vordere Fahrersitz für eine 1,85 Meter große Person arretiert ist. Große Mitfahrer stoßen zudem rasch an die physischen Grenzen der Kopffreiheit, während das leicht höhlenartige Raumgefühl durch die stark ansteigende Gürtellinie und den dunkel ausgekleideten Dachhimmel der GT-Ausstattung subjektiv verstärkt wird. Das Gepäckraumvolumen, nach dem strengen Auto-Klartext-Standard mittels VDA-Quadern vermessen, fasst bei aufrecht stehenden Rücksitzen alltagstaugliche 434 Liter und wächst durch Umlegen der Fondlehnen auf maximal 1.467 Liter an. Der doppelte Ladeboden ermöglicht in seiner oberen Einrastposition eine nahezu ebene Ladefläche, die Ladekante liegt jedoch mit gemessenen 740 mm bauartbedingt sehr hoch. Beim vollelektrischen E-2008 bleibt das nutzbare Kofferraumvolumen dank der geschickten Integration der flachen Batteriezellen im Unterboden bei 405 – 1.467 Litern, ein zusätzlicher Frunk für das Ladekabel fehlt jedoch.

Antrieb & Ladeperformance
Die wichtigste technische Neuerung des Modelljahres betrifft die tiefgreifende Sanierung der Verbrennungsmotoren. Der im getesteten Hybrid 136 eingesetzte Dreizylinder-Turbobenziner wurde strukturell modifiziert, arbeitet nun im hocheffizienten Miller-Verbrennungsverfahren und vertraut für den mechanischen Ventiltrieb auf eine wartungsfreie Steuerkette. Dieses Aggregat leistet isoliert 100 kW (136 PS) und liefert 230 Nm Drehmoment. Gekoppelt ist es an ein neu entwickeltes, elektrifiziertes 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (e-DCS6), in dessen Gehäuse eine permanenterregte Synchronmaschine mit 21 kW (28 PS) Leistung und 51 Nm Drehmoment integriert wurde. Die rein elektrische Alternative, der E-2008, kombiniert einen an der Vorderachse platzierten Elektromotor mit 115 kW (156 PS) Leistung und 260 Nm Drehmoment mit einer im Wagenboden verschraubten Lithium-Ionen-Batterie. Der Hochvoltakku weist eine Bruttokapazität von 54 kWh auf, wovon eine effektive Nettokapazität von 50 kWh für den Fahrbetrieb nutzbar ist.
Die realen Verbrauchsmessungen der Redaktion auf der normierten Testrunde im DACH-Raum weichen bei beiden Antriebskonzepten spürbar von den Herstellerangaben ab. Die für den Mild-Hybrid versprochenen 5,0 Liter pro 100 Kilometer erwiesen sich im Realbetrieb als physikalische Utopie; im kombinierten Mix konsumierte der Dreizylinder im Mittel exakt 6,0 Liter Superkraftstoff. Der in das Getriebe integrierte Elektromotor ermöglicht im innerstädtischen Stop-and-Go-Verkehr zwar einen rein elektrischen Fahrzeitanteil von rund 40 Prozent, was den städtischen Verbrauch auf erfreuliche 5,2 Liter drückt, auf der Autobahn bei konstant 130 km/h steigt der Durst des SUV jedoch auf 6,9 Liter an.
Beim vollelektrischen Derivat zeigt sich die klassentypische Abhängigkeit von der Außentemperatur. Bei sommerlichen Bedingungen von 22 Grad Celsius realisiert der Stromer einen soliden Durchschnittsverbrauch von 16,5 kWh pro 100 Kilometer, woraus eine reale Alltagsreichweite von rund 310 Kilometern resultiert. Bei winterlichen Bedingungen und Temperaturen knapp um den Gefrierpunkt steigt der thermische Energiebedarf im Mischbetrieb trotz der serienmäßigen Wärmepumpe auf 19,8 kWh. Auf der regennassen Autobahn bei konstantem Tempo 120 km/h schrumpft der Aktionsradius im Winter drastisch auf lediglich 220 Kilometer zusammen, was eine engmaschige Ladeplanung auf der Urlaubsreise erzwingt und die Wintermängel des E-Antriebs verdeutlicht. An der Gleichstrom-Schnellladesäule (DC) verharrt der Franzose mit einer maximalen Ladeleistung von 100 kW lediglich im Mittelfeld seiner Fahrzeugklasse. Detaillierte Ladedatenchecks der Redaktion zeigen, dass die Ladekurve ab einem Füllstand (State of Charge) von 50 Prozent sukzessive abfällt, um die Zellen vor thermischer Überlastung zu schützen. Der standardisierte Ladehub von 10 auf 80 Prozent SoC nimmt im realen Autobahnbetrieb an einem High-Power-Charger exakt 30 Minuten in Anspruch. Für das klassische Laden mit Wechselstrom (AC) an der heimischen Wallbox oder städtischen Ladesäulen verfügt das Fahrzeug serienmäßig über einen dreiphasigen 11-kW-Onboard-Charger, der eine vollständige Vollladung des leeren Akkus in rund 5 Stunden 05 Minuten sicherstellt.
Schwachstellen, Mängel & Alltagsfrikte
Der Peugeot 2008 weist, insbesondere in früheren Modelljahren, einige bekannte Schwachstellen auf, die die Redaktion im Rahmen der Kaufberatung hervorhebt. Die 1.2 PureTech Motoren der ersten Generation (2013–2019) und teilweise auch der zweiten Generation waren für Probleme mit dem in Öl laufenden Zahnriemen bekannt, dessen vorzeitiger Verschleiß zu verstopften Ölsieben und kapitalen Motorschäden führen konnte. Auch erhöhter Ölverbrauch ab etwa 50.000 km, oft verbunden mit Problemen bei der Zylindersegmentierung, wurde berichtet. Dieselmotoren (BlueHDi) können Probleme mit dem AdBlue-System aufweisen, insbesondere Kristallisation bei unsachgemäßer Befüllung. Das Automatikgetriebe (EAT6 / EAT8) zeigte in der Vergangenheit Ruckeln und Schaltverzögerungen, besonders im Stadtverkehr und beim Anfahren; hier können Software-Updates und regelmäßige Getriebeölwechsel (spätestens alle 60.000 km) Abhilfe schaffen. Im Fahrwerksbereich wurde vorzeitiger Verschleiß von Bremsscheiben und -belägen sowie festsitzende Bremssättel, insbesondere bei der ersten Generation, kritisiert. Elektronikprobleme betrafen häufig ABS-Sensorringe und Lambdasonden, die zu Fehlermeldungen führen konnten. Die Start-Stopp-Automatik funktioniert nicht immer zuverlässig, oft bedingt durch eine entladene Starterbatterie. Gelegentliche Software-Abstürze des Infotainmentsystems (schwarzer Bildschirm, Sprachwechsel) wurden ebenfalls dokumentiert, jedoch oft durch Updates behoben. Diese Punkte stellen potenzielle Alltagsfrikte dar.
Fokus-Themen: Leser-Fragen & Forum-Insights
Die Redaktion hat die Forenlandschaft intensiv analysiert, um die realen Fragen und Sorgen der Peugeot 2008-Fahrer zu adressieren.
PureTech Motorprobleme: Zahnriemen und Ölverbrauch
Die Diskussionen in deutschen Foren wie motor-talk.de zeigen, dass die Probleme mit dem 1.2 PureTech Motor, insbesondere dem Zahnriemen im Ölbad und dem erhöhten Ölverbrauch, weiterhin ein zentrales Anliegen der Nutzer sind. Die alte Motorgeneration, die in einigen regionalen Märkten noch als Basisversion PureTech 100 angeboten wird, birgt ein massives TCO-Risiko. Der feine chemische Abrieb des Riemens im heißen Ölkreislauf kann das wichtige Ölsieb verstopfen, was den Öldruck zum Kollabieren bringt und zu kapitalen Motorschäden führen kann. Die Redaktion rät dringend vom Kauf dieser Altlast-Motoren ab. Die Investition in den neuen Hybrid 136 mit Steuerkette ist eine grundlegende Voraussetzung zur Absicherung der eigenen Finanzen und des Wiederverkaufswertes. Die durchschnittlichen Reparaturkosten für einen Zahnriemenwechsel bei den alten PureTech-Motoren liegen zwischen 800 und 1.500 Euro, während ein Motorschaden schnell 3.000 bis 5.000 Euro oder mehr verursachen kann.
E-2008: Reale Reichweite und Ladeperformance bei Kälte
Nutzer des E-2008 äußern sich in Foren häufig besorgt über die Diskrepanz zwischen WLTP-Angaben und der realen Reichweite, insbesondere bei niedrigen Temperaturen. Messungen der Redaktion bestätigen diese Sorge: Während der E-2008 im Sommer eine Alltagsreichweite von rund 310 Kilometern erreicht, schrumpft diese bei winterlichen Bedingungen und Temperaturen um den Gefrierpunkt auf der Autobahn bei 120 km/h drastisch auf lediglich 220 Kilometer. Dies erfordert eine deutlich engmaschigere Ladeplanung auf längeren Fahrten und verdeutlicht die Wintermängel des Elektroantriebs. Die maximale DC-Ladeleistung von 100 kW wird zudem nur unter optimalen Bedingungen erreicht und fällt ab 50 Prozent SoC sukzessive ab. Dies bedeutet, dass der E-2008 auf Langstrecken im Vergleich zu Konkurrenten mit 800-Volt-Architektur oder höheren Ladeleistungen (z.B. Hyundai Kona Elektro mit bis zu 150 kW) längere Ladestopps benötigt.
Infotainment-System: Bugs und Alltagstauglichkeit
Die Infotainment-Systeme des Peugeot 2008 sind ein wiederkehrendes Thema in Nutzerdiskussionen. Häufig genannte Probleme umfassen gelegentliche Software-Abstürze, die sich durch einen schwarzen Bildschirm oder unerwartete Sprachwechsel äußern, sowie eine teils träge Reaktion bei der Navigation oder beim Scrollen. Die Integration von Apple CarPlay und Android Auto funktioniert zwar kabellos, jedoch berichten einige Nutzer von Verbindungsproblemen oder Verzögerungen. Die fehlenden physischen Drehregler für die Klimasteuerung, die eine Bedienung über den Touchscreen erzwingen, werden als Sicherheitsrisiko und Komfortmangel kritisiert, da sie den Fahrer vom Verkehrsgeschehen ablenken. Diese Alltagsfrikte können den Fahrkomfort mindern. Software-Updates können einige dieser Probleme beheben, jedoch bleibt die grundlegende Bedienphilosophie des i-Cockpits gewöhnungsbedürftig.
Peugeot 2008 Hybrid (136 PS): Erste Erfahrungen und Realverbrauch
Der neue Hybrid 136 e-DCS6 weckt großes Interesse, da er die Probleme der alten PureTech-Motoren adressiert. Erste Nutzererfahrungen bestätigen, dass der Antrieb im Stadtverkehr durch den elektrischen Fahranteil von bis zu 40 Prozent effizient arbeitet und den Verbrauch auf etwa 5,2 Liter senkt. Auf der Autobahn bei 130 km/h steigt der Verbrauch jedoch auf 6,9 Liter, was die Effizienzvorteile des Hybridsystems bei höheren Geschwindigkeiten relativiert. Das Zusammenspiel von Verbrenner und Elektromotor sowie das Schaltverhalten des e-DCS6-Getriebes werden überwiegend als harmonisch beschrieben, auch wenn das Getriebe im kalten Zustand gelegentlich ruppig schalten kann. Die Umstellung auf die Steuerkette wird als großer Gewinn für die Langzeitstabilität und den Werterhalt des Fahrzeugs angesehen.
Wartungs- und Ersatzteilkosten
Die Kosten für Wartung und Ersatzteile sind ein weiterer Punkt, der in den Foren diskutiert wird. Während die Versicherungseinstufungen moderat sind, können spezifische Reparaturen, insbesondere bei älteren PureTech-Motoren, unerwartet hohe Kosten verursachen. Ein Ölwechsel mit dem vorgeschriebenen 0W-30 Öl sollte bei den PureTech-Motoren alle 10.000 km erfolgen, um Problemen vorzubeugen, was die laufenden Kosten erhöht. Die Kosten für die Wartung des AdBlue-Systems bei Dieselmotoren oder den Austausch spezifischer Elektronikkomponenten können ebenfalls ins Gewicht fallen. Für den E-2008 entfallen zwar die Kosten für Ölwechsel und Zündkerzen, jedoch können spezifische Elektrokomponenten oder ein Batterietausch im Falle eines Defekts sehr teuer werden, auch wenn die Wahrscheinlichkeit gering ist.
Technische Daten & Messwerte
Parameter | Hybrid 136 e-DCS6 (Empfehlung) | E-2008 (Elektro 54 kWh) | PureTech 100 (Basis – Alt) |
Motortyp / Zylinder | 3-Zylinder Mild-Hybrid | Elektromotor (Lithium-Ionen) | 3-Zylinder Turbobenziner |
Hubraum | 1.199 cm³ | – | 1.199 cm³ |
Systemleistung | 100 kW (136 PS) | 115 kW (156 PS) | 75 kW (102 PS) |
Max. Systemdrehmoment | 230 Nm bei 1.750 U/min | 260 Nm (aus dem Stand) | 205 Nm bei 1.750 U/min |
Ventiltrieb | Steuerkette | – | Zahnriemen im Ölbad |
Getriebebauart | 6-Gang-Doppelkupplung | Einstufiges Reduktionsgetriebe | 6-Gang-Schaltgetriebe |
Beschleunigung 0-100 km/h | 8,3 s | 9,1 s | 10,8 s |
Höchstgeschwindigkeit | 206 km/h | 150 km/h (elektronisch begrenzt) | 183 km/h |
Batteriekapazität (netto) | – | 51 kWh | – |
Kofferraumvolumen | 434 – 1.467 Liter | 434 – 1.467 Liter | 434 – 1.467 Liter |
Realverbrauch (Test) | 6,0 Liter Super | 16,5 kWh (Sommer) / 19,8 kWh | 6,5 Liter Super |
Fazit der Redaktion
Der Peugeot 2008 des Modelljahres 2026 präsentiert sich als ein emotional gezeichnetes Automobil, das seine Käuferschaft primär über eine progressive Karosseriesprache und ein extravagantes Interieur-Ambiente rekrutiert. Er ist das ideale Fahrzeug für urbane Ästheten, die ein wendiges, kompakt dimensioniertes SUV für die Stadt suchen und im Alltag keine primären Transportaufgaben im Fond bewältigen müssen.
Die finale Redaktionsempfehlung lautet eindeutig: Wer das extravagante Design des Crossovers schätzt und mit der speziellen Ergonomie des i-Cockpits harmoniert, wählt konsequent den Hybrid 136 e-DCS6. Dieses Triebwerk bietet dank der Abkehr vom anfälligen Zahnriemen und dem Wechsel auf eine haltbare Steuerkette endlich die beruhigende mechanische Reife, die zur Absicherung der eigenen Finanzen zwingend benötigt wird. Die Basisversion PureTech 100 mit dem alten Zahnriemen-Motor sollte aus Gründen der Langzeitstabilität und des Wiederverkaufswertes gemieden werden, da die potenziellen Reparaturkosten den anfänglichen Preisvorteil bei Weitem übersteigen.
Der rein elektrische E-2008 empfiehlt sich als schicker, lokal emissionsfreier Pendlerwagen für den urbanen und suburbanen Raum. Auf echten Urlaubsreisen auf der Autobahn gerät er jedoch aufgrund der restriktiven Netto-Batteriekapazität von 50 kWh und der mäßigen Ladeleistung von maximal 100 kW im Vergleich zu asiatischen Mitbewerbern rasch ins Hintertreffen, insbesondere bei winterlichen Temperaturen. Für Vielfahrer oder Nutzer mit regelmäßigen Langstreckenfahrten ist der E-2008 daher nur bedingt geeignet, es sei denn, die Ladeinfrastruktur auf der Route ist exzellent und die Reiseplanung akribisch.
Die Restwertprognose für den Hybrid 136 e-DCS6 ist aufgrund der verbesserten Motorentechnologie und der anhaltenden Nachfrage nach effizienten Verbrennern im Übergang zur Elektromobilität als stabil einzuschätzen. Der E-2008 wird seinen Wert im Kontext des Verbrenner-Auslaufs ebenfalls gut halten, jedoch könnte die schnell fortschreitende Batterietechnologie und höhere Ladeleistungen bei neuen Modellen den relativen Wert in einigen Jahren beeinflussen.
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